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Digitale Agenda: Aktionsplan

Die Kommission hat am 19.5.2010 ihren  Aktionsplan für eine Digitale Agenda vorgelegt. Im Kern konzentriert sich die Initiative auf sieben Bereiche: Schaffung eines digitalen Binnenmarkts (vereinfachte Klärung von Urheberrechten, Rechteverwertung und grenzübergreifender Lizenzierung, Erleichterung elektronischer Zahlungen und Rechnungstellung, Online-Streitbeilegung), Verbesserung der IKT-Normung und Interoperabilität, Steigerung von Vertrauen und Sicherheit (Schutz personenbezogener Daten), (ultra)schnelle Internetverbindungen (Glasfasernetz), mehr Investitionen in FuE, Verbesserung der digitalen Kompetenzen und Integration sowie Einsatz der IKT zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen wie Klimawandel und Bevölkerungsalterung. Wichtige Vorteile wären beispielsweise einfachere elektronische Zahlungen und Rechnungen, die zügige Einführung der Telemedizin und eine energieeffiziente Beleuchtung (SSL). In diesen sieben Bereichen sieht die Digitale Agenda etwa 100 Folgemaßnahmen vor, darunter 31 Legislativvorschläge. Die Digitale Agenda ist die erste der sieben Leitinitiativen der Strategie Europa 2020 für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum (IP/10/225). Pressemappe - Siehe auch MEMO/10/199 und MEMO/10/200.

Quelle: Rat, PM v. 19. 5. 2010 - IP/10/581

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